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Hauptuntersuchung

Hauptuntersuchung vorbereiten: Worauf Sie vor dem Termin achten sollten

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Ein Mechaniker arbeitet unter einem angehobenen Fahrzeug an der Radaufhängung.

Vor der Hauptuntersuchung lohnt sich eine halbe Stunde Vorarbeit: Beleuchtung durchschalten, Reifenprofil und Luftdruck prüfen, unter den Motor schauen, dazu Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kontrollieren. Was dabei auffällt, lässt sich vorher beheben – bei uns in derselben Werkstatt, in der anschließend geprüft wird.

Haupt- und Abgasuntersuchung sind an unseren Öffnungstagen täglich möglich. Am Werkstattgebäude in der Aachener Straße hängen das Schild „Kfz-Prüfstützpunkt“ und der Banner „Hier prüft die GTÜ“: Die Prüfung findet bei uns im Haus statt, Sie müssen dafür keine zweite Adresse anfahren.

Diese sieben Punkte können Sie selbst durchgehen

  1. Beleuchtung: Abblend- und Fernlicht, Standlicht, Blinker, Warnblinker, Bremslicht, Rückfahrlicht, Nebelschlussleuchte und Kennzeichenbeleuchtung einmal komplett durchschalten. Für das Bremslicht hilft eine zweite Person oder eine Wand hinter dem Fahrzeug.
  2. Reifen: Profiltiefe an mehreren Stellen messen – gesetzlich gefordert ist mindestens 1,6 mm (§ 36 StVZO (öffnet gesetze-im-internet.de in neuem Tab)). Achten Sie außerdem auf einseitigen Verschleiß, Risse in der Seitenwand und den richtigen Luftdruck.
  3. Ölverlust und Undichtigkeiten: Ist der Stellplatz unter dem Motor feucht oder hat sich ein Fleck gebildet? Sichtbarer Ölverlust ist ein häufiger Grund für eine Beanstandung.
  4. Scheiben und Wischer: Wischerblätter, die schmieren, und Risse im Sichtfeld der Windschutzscheibe gehören vor den Termin – ebenso wie eine gefüllte Waschanlage.
  5. Kontrollleuchten: Dauerhaft leuchtende Warnlampen für Motor, ABS, ESP oder Airbag werden bei der Untersuchung ausgelesen und führen zum Mangel.
  6. Sicherheitsausstattung: Verbandkasten mit gültigem Haltbarkeitsdatum, Warndreieck und Warnweste müssen an Bord sein.
  7. Papiere: Zulassungsbescheinigung Teil I mitbringen, bei einem umgerüsteten Fahrzeug auch die Nachweise über Anbauteile.

Was bei der Hauptuntersuchung geprüft wird

Die Prüfung umfasst die sicherheits- und umweltrelevanten Teile des Fahrzeugs: Bremsanlage, Lenkung, Achsen, Radaufhängung und Reifen, Beleuchtung und elektrische Anlage, Sichtverhältnisse, Karosserie und tragende Teile – hier ist Rost an Längsträgern, Federdomen oder Wagenheberaufnahmen das Thema – sowie Abgasverhalten und Geräuschentwicklung. Die Abgasuntersuchung ist Teil der Hauptuntersuchung und wird nicht separat terminiert.

Bestandene Prüfungen quittiert die Plakette auf dem hinteren Kennzeichen. Die Zahl in der Mitte nennt das Jahr, die Zahl oben am Rand den Monat der nächsten Fälligkeit.

Schild „Kfz-Prüfstützpunkt“ und GTÜ-Logo an der Backsteinwand der Werkstatt.
Prüfstützpunkt an unserem Gebäude: Haupt- und Abgasuntersuchung nehmen wir täglich im Haus ab.

Wann Ihre Hauptuntersuchung fällig ist

Für Personenkraftwagen gilt: die erste Hauptuntersuchung 36 Monate nach der Erstzulassung, danach alle 24 Monate. Die Fristen und der Prüfumfang stehen in § 29 StVZO (öffnet gesetze-im-internet.de in neuem Tab) und der dazugehörigen Anlage VIII (öffnet gesetze-im-internet.de in neuem Tab). Wer den Termin deutlich überzieht, muss mit einer erweiterten Untersuchung und einem Zuschlag auf die Gebühr der Prüforganisation rechnen.

Werden erhebliche Mängel festgestellt, gibt es keine Plakette. Nach der Instandsetzung ist innerhalb eines Monats eine Nachuntersuchung möglich, bei der nur die beanstandeten Punkte erneut geprüft werden (Anlage VIIIa StVZO (öffnet gesetze-im-internet.de in neuem Tab)).

So planen Sie den Termin bei uns

Rufen Sie vorab an, damit wir Zeit für Ihr Fahrzeug einplanen können. Wenn Sie unsicher sind, ob alles durchgeht, sehen wir uns die kritischen Punkte vorher an – Bremsen, Reifen, Beleuchtung und Undichtigkeiten – und beheben, was nötig ist. Weil Werkstatt und Prüfstützpunkt an einer Adresse liegen, bleibt es bei einem Weg. Alles, was dazugehört, finden Sie unter Haupt- und Abgasuntersuchung in unserem Leistungsspektrum.

Bei älteren Fahrzeugen und Klassikern lohnt sich mehr Vorlauf: Dort geht es vor der Prüfung häufiger um Rost, Bremsleitungen und Standschäden. Was dabei zu beachten ist, steht im Beitrag Mercedes-Benz Oldtimer warten.

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Termin für HU und AU anfragen

Haupt- und Abgasuntersuchung sind an unseren Öffnungstagen täglich möglich. Rufen Sie an, dann planen wir Ihr Fahrzeug ein.

Erreichbar Mo – Do 07:00 – 17:00 Uhr, Fr 07:00 – 15:30 Uhr.